Leserreaktionen

 

hi milena
habe soeben den neues buch gelesen. recht amüsannt, momol. bleib dran und vergiss nicht: einatmen und ausatmen.....und schuhe natürlich
have fun Jean-Marc
Liebe Milena!


Erstmal danke für das tolle Buch! Endlich jemand, der mich versteht! Ich bin ein bekennendes Ashtanga Opfer und das kam so: Ich war diesen Sommer in Thailand in einer Yoga Schule, wo ich als Mehr-oder-weniger-Anfängerin die Ehre hatte, erstmal drei Tage in einer Teachers Class mitzumachen.hahaha, der Freund, der mich dazu überredet hat, macht gerade seine Lehrer-Ausbildung und hat gemeint "du schaffst das schon!"
Auf dem Fragebogen hatte ich die Frage nach meiner bisherigen Ashtanga-Praxis wahrheitsgemäß mit "less then 10 times" beantwortet - und nächsten Tag ging's dann los!

Ich konnte nicht mal das Begrüßungs-Mantra auswendig und als ich das erste Mal "Samastiti" hörte, dachte ich an einen Indischen Eintopf. Und alle waren sie da! Deine ganze Typologie ist dort aufmarschiert! Der Tarzan, der mit wallender Blondmähne und der kleinsten Badehose, die in Europa erhältlich ist, praktiziert.

Die Perfektionistin aus Californien, die die ganze Zeit nur gelächelt hat, und alles so richtig gemacht hat, dass ich dachte, die Frau hat keine Knochen und das ist alles nur ein Yoga- Video. Es gab sogar den Ehemann, der mit seiner Frau "mitmachte" und der soviel Schweiß vergossen hat, dass man damit einen swimming pool hätte füllen können. Täglich!

Der strenge Lehrer und seine Assistenten, die sich von hinten anschleichen und dich dann, ohne Vorwarnung in eine Stellung drücken und plötzlich hast du das Gefühl, deine Sehnen reissen wie das verwaschene Gummiband einer alten Unterhose.... es war eine Begegnung mit Schmerzen!

Und während alle anderen ihre perfekte 1. Serie abgespult haben, hatte ich Zeit, in aller Ruhe zu verzeifeln und mich zu fragen, was mache ich hier?
Ich dachte Yoga hat nix mit Stress zu tun?!?! Und schon gar nix mit Leistung. Ich war fehl am Platz, ich konnte es nicht, ich war der Outlaw, ich war die, mit der man Mitleid hat, ich war die Versagerin! Zumindest hab ich mir das felsenfest eingebildet. Das war ein Gefühl, an das ich mich gar nicht mehr erinnert konnte.
Wo wir doch ausgemacht hatten, eine Frau mit 42 und zwei Kindern und einem Job und einem Haus und einem Garten muss doch einfach alles können, oder?

Am 4. Tag hat der Gott der nicht perfekten Positionen ein paar Neuankömmlinge geschickt, die zumindest halbwegs auf meinem bescheidenen Level waren und ich konnte meinen seelischen Zustand wieder auf Null stellen. Ah, es gibt auch noch andere, die steif und schwach und unroutiniert sind! Yipieeee! Ich kann mich an der Unfähigkeit der anderen wieder aufrichten! Das ist aber nicht sehr nett, oder?

Da begann der Groschen langsam zu fallen. In Zeitlupe. So, haben mein Ich und mein so-geht-nicht-Ich beschlossen: wir vergessen jetzt mal das Können und das Versagen und das, was die anderen machen oder schaffen oder nicht schaffen. Wir machen jetzt hier mal nicht Pefektionismus und Selbstgeißeln bei Nicht-perfektionismus sondern einfach nur ein bisschen Yoga.

Also habe ich weitergemacht. Drei Wochen lang. Und am Ende wußte ich zwar nicht, ob ich weitermachen wollte. Aber nicht weitermachen wollte ich auch nicht! Weil Yoga schon eine gute Sache ist, wenn man es schafft, es nicht schaffen zu wollen. Mein neues Ziel war die Ziel-Losigkeit.
Dann habe ich dein Buch gelesen und das hat mir geholfen und mich ermutigt, dass ich am richtigen Weg bin.
Mit mir und mit meinem Yoga.

Ich bin ja erst 42 und es ist sicher noch nicht zu spät damit anzufangen, mit gewissen Dingen aufzuhören. Und wer weiß, wenn ich manchmal regelmäßig übe, dann schaffe ich es, nicht mehr perfekt sein zu wollen, dann finde ich auch ungebügelte T-Shirts schön und schaffe es, mein Auto nur mehr einmal im Halbjahr innnen sauberzumachen.......

Dann steh ich irgendwann ganz entspannt mitten in meinem ungemähten Rasen auf einem Bein.

Danke für dein Buch, denn das bestärkt mich genau in diese Richtung ungemein! Ich werde es schaffen und das beste daran ist, dass es auch echt Spass macht!

DANKE nochmal!

Liebe Grüße und die beste Wünsche!

Sabine

Sehr geehrte Frau Moser

Erst dachte ich, nein - nicht schon wieder so eine Tusse welche sich für etwas besonderes hält und vermutlich in knappen Kleidern Yoga macht, natürlich bei irgendwelchen speziellen Lehrern in Amerika - wo denn sonst, die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und ach so speziell ist, ach , einfach etwas besonderes.. diese Spezies trifft man hin und wiede beim Yoga an, enge Kleider aber wehe ein Mann schaut hin:)

Dann habe ich ein paar Seiten gelesen um mich köstlich zu amüsieren, aber hopla, das Buch hat ja Hand und Fuss. Dann habe ich es gekauft und gleich gelesen an einem Abend, dann immer wieder mal auszugsweise gelesen, - und das vielleicht Wichtigste, es hat mich inspiriert und ich habe angefangen zu üben für mich alleine am Morgen. (was ungewöhnlich ist bei mir) Weil, wie Sie schreiben, ein Tag mit Yoga einfach ein besserer Tag ist.

Jedenfalls möchte ich Ihnen gratulieren zu diesem spannenden, informativen und offenen Buch über Yoga! Es enthält alles, was man wissen muss und hat eine tiefe, welche über die üblichen Darstellungen von Posen und Weisheiten weit hinausgeht, nämlich in den Alltag und den Nutzen von Yoga.
Beste Grüsse!

Andi Sieber
 

hallo milena,
bin eva-maria +triyoga-lehrerin in berlin.
habe gerade schlampenyoga verschlungen und sooooooooooooooooooooo gelacht, wie schon lange nicht mehr.... hatte bauchschmerzen, mir fast in die hose gemacht und tränen gelacht ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
das wird jetzt "pflichtlektüre" für alle.
tausend dank
yoga tut gut
in diesem sinne herzlichst

eva-maria
 


Liebe Frau Moser!
Inspiriert von den Fotos in Ihrem Buch, haben eine Freundin und ich bei unserem Rom-Besuch einige Fotos im Stil Ihres Buches gemacht.
V.a. die Fotos vor dem Regierungssitz haben bei den Wachen bei der Wachablöse zu einigen Verwirrungen geführt. Die anderen Fotos sind am Petersdom und im Forum Romanum entstanden. Leider sind die Fotos am Abend mit dem Petersdom im Hintergrund nicht so gut geworden – aber die Absicht zählt…
Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit den Fotos!
Herzliche Grüße aus Österreih
Michaela Muschitz-Fin

 
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Abs:
Milena Moser