Seline Grütter am Friday, 05. March 2010 um 12:34
Guten Tag Frau Moser
Ich bin die stolze Tochter von der Erfinderin der Grütter\'s Kebabhaus - Gruppe.
Jetzt möchte ich gerne eine Biographie über meine Mutter schreiben, in der ich Ihr Standpunkt zur Welt genau deklarieren kann.
Welche kriterien muss ich beachten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Seline Grütter
Ich bin die stolze Tochter von der Erfinderin der Grütter\'s Kebabhaus - Gruppe.
Jetzt möchte ich gerne eine Biographie über meine Mutter schreiben, in der ich Ihr Standpunkt zur Welt genau deklarieren kann.
Welche kriterien muss ich beachten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
Seline Grütter
Vivien Starling am Friday, 05. March 2010 um 11:43
Guten Tag Frau Moser
Ich und meine Kollegin sind gerade an einem Projekt, wo wir Ihre Kurzgeschichte "Plötzlich war meine Hand auf seinem Knie" interpretieren und beschreiben müssen. Leider sind wir nicht darauf gekommen, welche Überlegung dahinter steckt. Was die Frau, die den Jungen mitnimmt, vor hat und was sie damit erreichen will.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns etws auf die Sprünge helfen könnten. =)
Vielen Dank!
Ich und meine Kollegin sind gerade an einem Projekt, wo wir Ihre Kurzgeschichte "Plötzlich war meine Hand auf seinem Knie" interpretieren und beschreiben müssen. Leider sind wir nicht darauf gekommen, welche Überlegung dahinter steckt. Was die Frau, die den Jungen mitnimmt, vor hat und was sie damit erreichen will.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns etws auf die Sprünge helfen könnten. =)
Vielen Dank!
Liebe Vivien
erst einmal freut es mich, dass ihr eine Geschichte von mir ausgewählt habt. Ich muss euch aber dasselbe sagen, was ich allen verzweifelten Schülern, die merken, dass es keine fertigen Interpretationen zum Herunterladen auf dem Internet gibt, antworte: Sorry, ich kann euch die Arbeit nicht abnehmen! ;-)
Ich erzähle Geschichten. Geschichten, die mir einfallen, ich weiss nicht wieso, und woher sie kommen, nur, dass ich sie erzählen will. Ich verfolge damit keine Absicht. Eine Geschichte ist kein Kreuzworträtsel, das man lösen muss - aber auch kein Abbild der Realität. Jeder liest sie anders, mit dem, was er, der Leser ist, denkt, fühlt. Jeder interpretiert anders, und jeder hat Recht. Man kann dabei nichts falsch machen - und das könnt ihr eurem Lehrer gern so ausrichten - ausser eben, man macht sich keine eigenen Gedanken, sondern kopiert sie aus dem Internet.
Also - was meint IHR, warum die Frau den Jungen mitgenommen hat? Was haltet ihr von ihr? Wie reagiert ihr auf sie?
Nur Mut, das könnt ihr - und glaubt mir, es kann sogar Spass machen!
Viel Erfolg!
Milena
erst einmal freut es mich, dass ihr eine Geschichte von mir ausgewählt habt. Ich muss euch aber dasselbe sagen, was ich allen verzweifelten Schülern, die merken, dass es keine fertigen Interpretationen zum Herunterladen auf dem Internet gibt, antworte: Sorry, ich kann euch die Arbeit nicht abnehmen! ;-)
Ich erzähle Geschichten. Geschichten, die mir einfallen, ich weiss nicht wieso, und woher sie kommen, nur, dass ich sie erzählen will. Ich verfolge damit keine Absicht. Eine Geschichte ist kein Kreuzworträtsel, das man lösen muss - aber auch kein Abbild der Realität. Jeder liest sie anders, mit dem, was er, der Leser ist, denkt, fühlt. Jeder interpretiert anders, und jeder hat Recht. Man kann dabei nichts falsch machen - und das könnt ihr eurem Lehrer gern so ausrichten - ausser eben, man macht sich keine eigenen Gedanken, sondern kopiert sie aus dem Internet.
Also - was meint IHR, warum die Frau den Jungen mitgenommen hat? Was haltet ihr von ihr? Wie reagiert ihr auf sie?
Nur Mut, das könnt ihr - und glaubt mir, es kann sogar Spass machen!
Viel Erfolg!
Milena
Ingo Bujnoch am Friday, 05. March 2010 um 09:05
Liebe Milena,
in Ihrem Buch Schlampenyoga, das ich aus Interesse am Ashtangayoga gelesen habe, durfte ich Sie ein wenig kennen lernen. Deshalb erlaube ich mir das Du.
Deine erfrischende fröhliche und trotzdem ehrliche Art des Schreibens hat mich berührt. Es zaubert immer wieder – auch während des Übens – ein Lächeln auf meine Lippen.
Ich freue mich über Dein neues Buch! Vielleicht war ich ein wenig in Sorge über Dich.
Alles Liebe und viel Freude
Ingo
in Ihrem Buch Schlampenyoga, das ich aus Interesse am Ashtangayoga gelesen habe, durfte ich Sie ein wenig kennen lernen. Deshalb erlaube ich mir das Du.
Deine erfrischende fröhliche und trotzdem ehrliche Art des Schreibens hat mich berührt. Es zaubert immer wieder – auch während des Übens – ein Lächeln auf meine Lippen.
Ich freue mich über Dein neues Buch! Vielleicht war ich ein wenig in Sorge über Dich.
Alles Liebe und viel Freude
Ingo
Lieber Ingo - in Sorge?? Das rührt mich. Es gibt aber keinen Grund dazu - jedenfalls nicht nachhaltig...
herzlich
Milena
Livia am Thursday, 04. March 2010 um 21:45
Grüezi Milena Moser
Ich lese Ihre Bücher mit grosser Begeisterung! Ich finde Ihren Schreibstil einfach einmalig... Ich schreibe selber in meiner Freizeit sehr viel und möchte auch eines Tages versuchen, ein Buch zu veröffentlichen. In der Coopzeitung habe ich gelesen, dass Sie einen Schreibwettbewerb veranstalten... Ich würde gerne mitschreiben, aber verstehe das Thema nicht so ganz! Müsste ich dafür Ihr Buch gelesen haben? Oder könnten Sie mit kurz schildern um was es in diesem Text genau gehen sollte?
Vielen Dank! Liebe Grüsse Livia
Ich lese Ihre Bücher mit grosser Begeisterung! Ich finde Ihren Schreibstil einfach einmalig... Ich schreibe selber in meiner Freizeit sehr viel und möchte auch eines Tages versuchen, ein Buch zu veröffentlichen. In der Coopzeitung habe ich gelesen, dass Sie einen Schreibwettbewerb veranstalten... Ich würde gerne mitschreiben, aber verstehe das Thema nicht so ganz! Müsste ich dafür Ihr Buch gelesen haben? Oder könnten Sie mit kurz schildern um was es in diesem Text genau gehen sollte?
Vielen Dank! Liebe Grüsse Livia
Liebe Livia
nein, Sie müssen das Buch nicht gelesen haben! Stellen Sie sich einfach vor, jemand ("Ihre Figur") verliert vier Tage. Wie? Wann? Wo? Warum? Da sind Sie ganz frei! Viel Spass & viel ERfolg
Milena Moser
nein, Sie müssen das Buch nicht gelesen haben! Stellen Sie sich einfach vor, jemand ("Ihre Figur") verliert vier Tage. Wie? Wann? Wo? Warum? Da sind Sie ganz frei! Viel Spass & viel ERfolg
Milena Moser
Urs Martin am Thursday, 04. March 2010 um 16:26
Hallo Frau Moser
Haben Sie schon jemals von einem Galeristen gehört, welcher Pinsel und Farbe nimmt, um ein Kunstwerk zu verändern? Eben. Und warum dürfen Lektoren dies tun? Weshalb lassen sich gestandene Schriftstellerinnen so etwas gefallen? Auch ein Buch ist doch ein Kunstwerk.
Härzlichi Griessli
Urs Martin
Haben Sie schon jemals von einem Galeristen gehört, welcher Pinsel und Farbe nimmt, um ein Kunstwerk zu verändern? Eben. Und warum dürfen Lektoren dies tun? Weshalb lassen sich gestandene Schriftstellerinnen so etwas gefallen? Auch ein Buch ist doch ein Kunstwerk.
Härzlichi Griessli
Urs Martin
Lieber Urs Martin
interessante Frage - ich glaube nicht, dass man ein Buch mit einem Bild vergleichen kann. An einem Manuskript arbeitet man jahrelang, und man kann es nicht, wie ein Bild, auf einen Blick erfassen. Da verliert man leicht die Uebersicht, sieht sozusagen vor lauter Buchstaben das Buch nicht mehr. Der Blick von aussen ist nicht nur hilfreich, sondern nötig. Ein guter Lektor wird aber seine Anmerkungen und Fragen zur Diskussion vorlegen und sie dem Autor nicht aufzwingen.
herzlich Milena
interessante Frage - ich glaube nicht, dass man ein Buch mit einem Bild vergleichen kann. An einem Manuskript arbeitet man jahrelang, und man kann es nicht, wie ein Bild, auf einen Blick erfassen. Da verliert man leicht die Uebersicht, sieht sozusagen vor lauter Buchstaben das Buch nicht mehr. Der Blick von aussen ist nicht nur hilfreich, sondern nötig. Ein guter Lektor wird aber seine Anmerkungen und Fragen zur Diskussion vorlegen und sie dem Autor nicht aufzwingen.
herzlich Milena
Beatrice Aeschbacher am Wednesday, 03. March 2010 um 22:18
Liebe Milena,
mit Begeisterung lese ich jeweils deine Kolumnen und alles was man von dir lesen kann. Nun habe ich gestern mit Freunde das Interview in der Coop-Zeitung von dir gelesen. Als ich im Steckbrief dein Geburtsdatum gesehen habe:13. Juni 1963 traute ich meinen Augen nicht. Exakt das gleiche wie ich. Meine Freude war gross, denn ich bin bis zum heutigen Tag noch niemanden begegnet, der am gleichen Tag und gleichen Jahr Geburtstag hat, wie ich.
Gerne würde ich nun dein neues Buch "Möchtegern"bestellen und es wäre super wenn du mir noch ein Autogramm "hineinmechen" könntest. Meine Adresse:
Beatrice Arschbacher, Bleienbachstrasse 58, 4900 Langenthal. Ganz herzliche Grüsse Beatrice
mit Begeisterung lese ich jeweils deine Kolumnen und alles was man von dir lesen kann. Nun habe ich gestern mit Freunde das Interview in der Coop-Zeitung von dir gelesen. Als ich im Steckbrief dein Geburtsdatum gesehen habe:13. Juni 1963 traute ich meinen Augen nicht. Exakt das gleiche wie ich. Meine Freude war gross, denn ich bin bis zum heutigen Tag noch niemanden begegnet, der am gleichen Tag und gleichen Jahr Geburtstag hat, wie ich.
Gerne würde ich nun dein neues Buch "Möchtegern"bestellen und es wäre super wenn du mir noch ein Autogramm "hineinmechen" könntest. Meine Adresse:
Beatrice Arschbacher, Bleienbachstrasse 58, 4900 Langenthal. Ganz herzliche Grüsse Beatrice
Liebe Beatrice
ui, da hat sich die Coop Zeitung wohl vertippt - mein Geburtstag ist der 13. Juli 1963! Ja, ein Krebslein.... Leider habe ich keine Bücher zuhause, die ich verkaufen könnte, aber wenn du mir über meine Agentin Anne Wieser (Wagnergasse 6. 8008 Zürich) eins zukommen lässt, kriegst du es mit Widmung zurück!
herzlich Milena
ui, da hat sich die Coop Zeitung wohl vertippt - mein Geburtstag ist der 13. Juli 1963! Ja, ein Krebslein.... Leider habe ich keine Bücher zuhause, die ich verkaufen könnte, aber wenn du mir über meine Agentin Anne Wieser (Wagnergasse 6. 8008 Zürich) eins zukommen lässt, kriegst du es mit Widmung zurück!
herzlich Milena
Christina am Wednesday, 03. March 2010 um 16:56
Hallo Milena Moser
Wie ich gelesen habe, bin ich wohl nicht die einzige die in der Schule einer deiner Texte interpretieren muss.
Mein gewählter Text ist "Alles wird anders. Alles wird gut.", naja also ich würde gerne andeuten, dass ich nicht so gut bin im Texte verstehen und sie interpretieren. Mein Problem: ich muss die Ich-Person des Textes charakterisieren. Wie würden Sie das tun? Und wie würden Sie in wenigen Sätzen erklären.
Also bis jetzt habe ich festgestellt, dass es eher unmögliche Dinge sind, die geändert werden möchten und vor allem steht im ersten Abschnitt, die Vorsätze auszuführen ist reine Nebensache, ist das eher ironisch gemeint?
Wäre lieb wenn Sie mir weiterhelfen würden.
Danke
Gruss
Christina
Wie ich gelesen habe, bin ich wohl nicht die einzige die in der Schule einer deiner Texte interpretieren muss.
Mein gewählter Text ist "Alles wird anders. Alles wird gut.", naja also ich würde gerne andeuten, dass ich nicht so gut bin im Texte verstehen und sie interpretieren. Mein Problem: ich muss die Ich-Person des Textes charakterisieren. Wie würden Sie das tun? Und wie würden Sie in wenigen Sätzen erklären.
Also bis jetzt habe ich festgestellt, dass es eher unmögliche Dinge sind, die geändert werden möchten und vor allem steht im ersten Abschnitt, die Vorsätze auszuführen ist reine Nebensache, ist das eher ironisch gemeint?
Wäre lieb wenn Sie mir weiterhelfen würden.
Danke
Gruss
Christina
Liebe Christina
beim Lesen und Interpretieren von Texten kann man nichts falsch machen - jeder Leser ist anders, liest anders, folglich ist seine Person Teil der Interpretation. Es gibt keine richtige oder falsche Art, einen Text zu lesen, das können Sie Ihrem Lehrer ruhig ausrichten! "Falsch" wäre höchstens, sich keine eigenen Gedanken zu machen, sondern sie aus dem Internet zu kopieren.
In diesem Fall haben Sie eine Kolumne gewählt. Anders als in einer Kurzgeschichte erzähle ich also ganz direkt von mir. Sie können aus meinen Vorsätzen einiges ableiten - ein Beispiel: "yogische Gelassenheit" - ich bin also jemand, der sich mit Yoga befasst. Und so weiter. Und nein, ich habe das mit dem nicht Ausführen nicht ironisch gemeint - aber was halten Sie davon? Was denken Sie? Nur Mut, das können Sie!
herzlich Milena
beim Lesen und Interpretieren von Texten kann man nichts falsch machen - jeder Leser ist anders, liest anders, folglich ist seine Person Teil der Interpretation. Es gibt keine richtige oder falsche Art, einen Text zu lesen, das können Sie Ihrem Lehrer ruhig ausrichten! "Falsch" wäre höchstens, sich keine eigenen Gedanken zu machen, sondern sie aus dem Internet zu kopieren.
In diesem Fall haben Sie eine Kolumne gewählt. Anders als in einer Kurzgeschichte erzähle ich also ganz direkt von mir. Sie können aus meinen Vorsätzen einiges ableiten - ein Beispiel: "yogische Gelassenheit" - ich bin also jemand, der sich mit Yoga befasst. Und so weiter. Und nein, ich habe das mit dem nicht Ausführen nicht ironisch gemeint - aber was halten Sie davon? Was denken Sie? Nur Mut, das können Sie!
herzlich Milena
Monika am Tuesday, 02. March 2010 um 13:58 www.myblog.de/zigeunerweib
Liebe Milena,
darf ich dich duzen? ich finde, die "Sie" anrede sollte abgeschafft werden... ich habe dich soeben in der Coopzeitung entdeckt und dich lesen hören - gefällt mir sehr! klasse wie du schreibst! das möchte auch ich gerne können?du sagst ja, "jede/r kann schreiben" also fange ich an! ich wohne noch nicht so lange in der Schweiz, liest du auch demnächst mal in der Nähe von Interlaken? - vielleicht wieder in Merligen? dann bin ich doch dabei! Morgen nach Bern kommen klappt leider nicht - schade. ich wünsche dir eine freudige, wohlige Frühlingszeit und immer viele neue schöne Ideen!
herzliche Grüessli Monika
darf ich dich duzen? ich finde, die "Sie" anrede sollte abgeschafft werden... ich habe dich soeben in der Coopzeitung entdeckt und dich lesen hören - gefällt mir sehr! klasse wie du schreibst! das möchte auch ich gerne können?du sagst ja, "jede/r kann schreiben" also fange ich an! ich wohne noch nicht so lange in der Schweiz, liest du auch demnächst mal in der Nähe von Interlaken? - vielleicht wieder in Merligen? dann bin ich doch dabei! Morgen nach Bern kommen klappt leider nicht - schade. ich wünsche dir eine freudige, wohlige Frühlingszeit und immer viele neue schöne Ideen!
herzliche Grüessli Monika
Marc Stettler am Friday, 26. February 2010 um 14:59
Guten Tag Frau Moser
Wir schreiben in der Schule gerade eine AE (Arbeitseinheit) über Ihren Text: Letzte Pizza aus dem Buch Gebrochene Herzen oder... . Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns ein paar Inputs, was Sie zu diesem Text bewegt hat oder Ihre Interpretation
dazu schreiben könnten.
Freundliche Grüsse
Marc Stettler
Wir schreiben in der Schule gerade eine AE (Arbeitseinheit) über Ihren Text: Letzte Pizza aus dem Buch Gebrochene Herzen oder... . Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns ein paar Inputs, was Sie zu diesem Text bewegt hat oder Ihre Interpretation
dazu schreiben könnten.
Freundliche Grüsse
Marc Stettler
Lieber Marc
lustige Frage - wie ich meine eigene Geschichte interpretiere? Ich interpretiere nicht, ich erzähle. Was der ursprüngliche erste Gedanke zu einer Geschichte war, lässt sich kaum je zurückverfolgen - ich vermute mal, ich hatte damals, vor fast zwanzig Jahren, zum ersten Mal Pizza bestellt und mich gefragt, was sich die Fahrer wohl denken... Was eure Arbeit angeht: Es gibt keine falsche Art, zu lesen, keine falschen Gedanken, die man sich zu einem Text machen kann - ausser man kopiert sie aus dem Internet!
Viel Glück
Milena Moser
lustige Frage - wie ich meine eigene Geschichte interpretiere? Ich interpretiere nicht, ich erzähle. Was der ursprüngliche erste Gedanke zu einer Geschichte war, lässt sich kaum je zurückverfolgen - ich vermute mal, ich hatte damals, vor fast zwanzig Jahren, zum ersten Mal Pizza bestellt und mich gefragt, was sich die Fahrer wohl denken... Was eure Arbeit angeht: Es gibt keine falsche Art, zu lesen, keine falschen Gedanken, die man sich zu einem Text machen kann - ausser man kopiert sie aus dem Internet!
Viel Glück
Milena Moser
Claudia Rüegsegger am Friday, 26. February 2010 um 09:11 www.momoll-theater.ch
liebe milena
ich duze dich, weil wir uns mal gekannt haben - wir haben vor gefühlten hundert jahren gemeinsam turnstunden im rämibühl geschwänzt. sowas verbindet. mich jedenfalls hat es über all die jahre deinen weg verfolgen lassen, deine texte haben mich begleitet und ich fühlte mich darin sehr oft gemeint, erkannt. vielleicht auch, weil mein leben nebst geschwänzten turnstunden noch ein paar parallele kurven zu deinem genommen hat? jedenfalls, obwohl damals in hohem bogen aus dem rämibühl geflogen, ist doch was aus mir geworden - ich bin zum theater gegangen und da noch immer tätig. und jetzt möchte ich dich gerne für ein projekt anfragen. brauche aber mehr zeilen dafür, um die anfrage zu präzisieren - über welche adresse kann ich dich erreichen?
gute grüsse!
claudia
und p.s.: liest du eigentlich auch in der ostschweiz?
ich duze dich, weil wir uns mal gekannt haben - wir haben vor gefühlten hundert jahren gemeinsam turnstunden im rämibühl geschwänzt. sowas verbindet. mich jedenfalls hat es über all die jahre deinen weg verfolgen lassen, deine texte haben mich begleitet und ich fühlte mich darin sehr oft gemeint, erkannt. vielleicht auch, weil mein leben nebst geschwänzten turnstunden noch ein paar parallele kurven zu deinem genommen hat? jedenfalls, obwohl damals in hohem bogen aus dem rämibühl geflogen, ist doch was aus mir geworden - ich bin zum theater gegangen und da noch immer tätig. und jetzt möchte ich dich gerne für ein projekt anfragen. brauche aber mehr zeilen dafür, um die anfrage zu präzisieren - über welche adresse kann ich dich erreichen?
gute grüsse!
claudia
und p.s.: liest du eigentlich auch in der ostschweiz?
Liebe Claudia
oh Gott, die Turnstunden!!! Ein Trauma, das ich zu verdrängen versuche! Wie das meiste aus dieser Zeit. In St. Gallen und Winterthur war ich schon - aber es kommen noch einige Lesungen an kleineren Orten. Würde mich freuen, dich wieder einmal zu sehen! Mit Projekten wendest du dich aber am besten an Anne Wieser (hermesbaby@hispeed.ch)
herzlich Milena
oh Gott, die Turnstunden!!! Ein Trauma, das ich zu verdrängen versuche! Wie das meiste aus dieser Zeit. In St. Gallen und Winterthur war ich schon - aber es kommen noch einige Lesungen an kleineren Orten. Würde mich freuen, dich wieder einmal zu sehen! Mit Projekten wendest du dich aber am besten an Anne Wieser (hermesbaby@hispeed.ch)
herzlich Milena
Corinne am Wednesday, 24. February 2010 um 16:22
Liebe Milena Moser
Ich hatte schon lange nicht mehr so einen vergnüglichen Abend wie an Ihrer Lesung in Winterthur! Ich musste danach noch mit dem Fahrrad nachhause fahren, was mit "Möchtegern" im Kopf und im Gepäck so schnell ging wie noch nie:-). Herzlichen Dank und alles Gute.
Ich hatte schon lange nicht mehr so einen vergnüglichen Abend wie an Ihrer Lesung in Winterthur! Ich musste danach noch mit dem Fahrrad nachhause fahren, was mit "Möchtegern" im Kopf und im Gepäck so schnell ging wie noch nie:-). Herzlichen Dank und alles Gute.
Liebe Corinne
danke! Ich fand\'s auch schön - und bin froh, keinen Velounfall verursacht zu haben!
herzlich Milena
danke! Ich fand\'s auch schön - und bin froh, keinen Velounfall verursacht zu haben!
herzlich Milena
eve am Tuesday, 23. February 2010 um 22:38
liebe milena moser
ich habe ihre lesung in winterthur sehr genossen.
es gelesen zuhören ist doch wieder ganz anderst als das buch selber zulesen.
es macht aber beides spass.
mir fällt bei ihren büchern immer wieder auf, dass ich etwas lese und sage, dass ist genauso wie ich es empfinde / verstehe. ich glaube, es geht vielen andern leuten auch so, da ihre bücher so viel gelesen und geliebt werden!
in ihrem neuen buch ist mir aufgefallen, dass sie in der geschichte herum "hüpfen" (pelztier?) aber ich habe den faden nie verloren. spannend, gedankensprünge.
wünsche alles gute und viel inspiration
liebe grüsse
eve
ich habe ihre lesung in winterthur sehr genossen.
es gelesen zuhören ist doch wieder ganz anderst als das buch selber zulesen.
es macht aber beides spass.
mir fällt bei ihren büchern immer wieder auf, dass ich etwas lese und sage, dass ist genauso wie ich es empfinde / verstehe. ich glaube, es geht vielen andern leuten auch so, da ihre bücher so viel gelesen und geliebt werden!
in ihrem neuen buch ist mir aufgefallen, dass sie in der geschichte herum "hüpfen" (pelztier?) aber ich habe den faden nie verloren. spannend, gedankensprünge.
wünsche alles gute und viel inspiration
liebe grüsse
eve
Liebe Eve
stimmt, ich bin ein altes Känguruh! Danke!
Milena
stimmt, ich bin ein altes Känguruh! Danke!
Milena
das ist gar nicht so einfach - Sie müssen versuchen, die Essenz ihrer Mutter einzufangen! Eine intensive, fordernde Aufgabe. Dabei stützen Sie sich auf Ihre eigenen Erinnerungen, Gefühle, Gedanken und darauf, was Ihre Mutter Ihnen erzählt (hat), auf Dokumente, Bilder, Aussagen von Drittpersonen... Verbannen Sie mindestens während Sie den ersten Entwurf schreiben, jeden Gedanken an mögliche Verleger und Leser, sondern konzentrieren Sie sich auf die innere Wahrheit.
Alles andere kommt später.
Alles Gute!
Milena Moser